Bash, Boom, Team.
Nachwuchskräftetag 2026 der Verbandsgemeinde Westerburg | 30. Juli 2026
Neue Gesichter, alte Hasen und die Ausbilder in einem Raum – zwei davon mit ihrem ersten Arbeitstag noch vor sich. Und statt Vorstellungsrunde erstmal: Buzzer drücken. Unser Nachwuchskräftetag führte uns nach Siegen ins BASH BOOM BANG.
Herzlichst willkommen
Schon vor der Tür war klar, dass wir hier erwartet werden: Auf der Steckbuchstaben-Tafel am Eingang stand unser Name – und darunter direkt eine Ansage, die den Ton für den Tag gesetzt hat.
Drinnen ging es weiter mit Pflanzenwand, Neonschrift, Rohputz und Industrielampen. Also alles, was ein Verwaltungsgebäude nicht ist. Genau darum ging es an diesem Tag aber auch: einmal raus aus den gewohnten Büros, Fachbereichen und Rollen.

Zwei Teams, ein Buzzer
Das Format kennt man aus dem Fernsehen: aufgebaut wie „Schlag den Raab“ beziehungsweise „Schlag den Star“, nur eben mit Team Rot gegen Team Blau statt Promi gegen Kandidat.
In mehreren Minispielen ging es quer durch alle Disziplinen – Geschick, Köpfchen, Reaktion und vor allem Absprache im Team. Die Punkte wurden live auf der großen Anzeigetafel hinter der Bar mitgeschrieben, inklusive Countdown und der offenen Restpunktzahl. Und genau das hat die Gruppe zusammengeschoben. Denn die war bunt gemischt: Manche arbeiten seit Jahren zusammen, andere seit einigen Monaten oder erst seit ein paar Wochen – und zwei kannten uns überhaupt erst seit diesem Tag, weil ihr erster Arbeitstag in der VG noch vor ihnen lag. Nach dem zweiten Spiel war von Zurückhaltung trotzdem nichts mehr übrig.
Bemerkenswert war vor allem, wie schnell die Rollen egal wurden. Wer wie lange dabei ist, wer welchen Fachbereich vertritt, wer ausbildet und wer gerade erst angefangen hat – am Buzzer zählte das alles nicht.

„Warum nich?!“
Wandspruch der Location – und ganz gute Zusammenfassung des Tages
Reden, wenn der Countdown aus ist
Der eigentliche Wert des Tages lag in den Pausen. Zwischen den Spielen kamen genau die Gespräche zustande, für die im Arbeitsalltag selten Zeit bleibt.
Für unsere zwei künftigen Auszubildenden war der Tag praktisch die Vorstellung der VG, bevor es offiziell losging – Kollegen und Ausbilder kennengelernt, ohne dass ein einziger Arbeitstag hinter ihnen lag. Und alle neuen Auszubildenden konnten die fragen, die schon ein oder zwei Ausbildungsjahre hinter sich haben: Wie läuft die Berufsschule? Was kommt in welchem Fachbereich auf mich zu? Wie ist das mit den Zwischen- und Abschlussprüfungen? Und die Ausbilder waren nicht als Ausbilder dabei, sondern einfach mit im Team. Auch über die VG selbst wurde sich ausgetauscht – über Abteilungen, Aufgaben und die Frage, was man von einer Ausbildung in einer Verbandsgemeindeverwaltung eigentlich erwarten kann.


Nach dem Spiel: Pizza und Eis
Wettkämpfe machen hungrig. Nach dem Abschlusspfiff ging es deshalb noch in die L'Osteria in Siegen, wo wir sehr gut gegessen haben – und wo die Diskussionen über einzelne Spielentscheidungen in Ruhe weitergeführt werden konnten.
Zum Abschluss gab es auf dem Rückweg noch einen Stopp beim De Luca in Rennerod: ein Eis in der Abendsonne, bevor es zurück zur Verbandsgemeinde und damit ins Wochenende ging.
Mehr Team als Event
Man kann eine Gruppe im Besprechungsraum zusammensetzen und eine Kennenlernrunde machen. Oder man stellt sie in zwei Teams gegeneinander und schaut, was passiert. Wir können nach diesem Tag sagen: Variante zwei funktioniert deutlich besser.
Zurück kam eine Gruppe, in der sich alle kennen – ganz unabhängig davon, ob man seit Jahren zusammenarbeitet, seit ein paar Wochen dabei ist oder an diesem Tag zum ersten Mal mitgekommen ist. Wer beim Countdown die Nerven behält und wer im Zweifel einfach mal drauflos buzzert, weiß man jetzt jedenfalls voneinander. Für den Ausbildungsalltag in der VG Westerburg ist das mehr wert als jede Vorstellungsrunde.


