Aktuelle Förderungen

Sanierung der Flutlichtanlage / Umstellung auf LED am Schulstadion Westerburg

Laufzeit des Vorhabens:        01.10. – 31.10.2020

Beteiligte Partner:                  LEDKON GmbH

Förderkennzeichen:               03K14408

Projektträger:                         Projektträger Jülich (Forschungszentrum Jülich GmbH)

                                               www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen



Ziele und Inhalt des Vorhabens

Die bestehenden Flutlichtanlage im Schulstadion Westerburg ist altersbedingt defekt und der Austausch mehrerer Lampen (Halogen-Metalldampflampen) wurde notwendig, damit der Vereins- und Schulsport auch weiterhin sichergestellt ist.

Eine Reparatur bzw. Ersatzbeschaffung der alten Halogen-Metalldampflampen ist aus wirtschaftlicher und technischer Sicht nicht mehr sinnvoll, da die Ersatzbeschaffung der oben genannten Lampen sehr schwierig und kostenintensiv ist.

Daher hat man sich für die Umrüstung auf eine moderne und stromsparende LED-Flutlichtanlage entschieden.

Bei einer solchen Beleuchtungsanlage sind anstatt 24 Halogenlampen lediglich noch 16 LED-Leuchten erforderlich und es ist mit einer Stromeinsparung von bis zu 78 % zu rechnen. Aufgrund dieser hohen Einsparung wird davon ausgegangen, dass sich die Kosten für eine solche Flutlichtanlage bereits nach knapp 10 Jahren amortisiert haben. Der Energieverbrauch bei Volllast beträgt statt vorher 21.200 kWh lediglich noch 6.400 kWh.

Des Weiteren ist für eine solche Anlage kein Vorschaltgerät mehr notwendig.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung von Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die oben beschriebene Maßnahme wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.


Erneuerung der Lüftungsanlage in der Mehrzweckhalle der Grundschule Höhn

Laufzeit des Vorhabens:        01.07.2018 bis 31.08.2019

Beteiligte Partner:                  nwe Ingenieurgesellschaft mbH & Co.KG

Förderkennzeichen:               03K07213

Projektträger:                         Projektträger Jülich (Forschungszentrum Jülich GmbH)

                                               www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen



Ziele und Inhalt des Vorhabens

Die vorhandene Lüftungsanlage der Turnhalle Höhn muss altersbedingt ausgetauscht werden, da die Anlage defekt ist und die gesetzlichen Anforderungen der Versammlungsstättenverordnung nicht mehr erfüllt werden können. Eine erneute Reparatur der Anlage ist unter wirtschaftlichen und klimaschutzrechtlichen Gesichtspunkten nicht mehr zulässig.

Die Lüftungsanlage hat die Aufgabe die Mehrzweckhalle zu belüften und zu beheizen.

Ziel des Vorhabens ist es das Optimierungspotenzial hinsichtlich Komfort und Energieeffizienz zu erreichen. Dies kann gleichermaßen im Bereich der Lüftungsanlage, als auch im Bereich der Lüftungsgewohnheiten des Nutzers erreicht werden.

Verbesserungen bei der Lüftungsanlage können teilweise schon mit geringem Aufwand erzielt werden. Zum Beispiel ist die fehlende Balance zwischen Zu- und Abluftmenge der dezentralen Lüftungsgeräte eine reine Frage der Regelung.

Auch der hohe Stromverbrauch der Zentralen Lüftungsanlage kann mittels Filtertausch und Reinigung der Gitter der Außenluftansaugvorrichtungen recht einfach verringert werden.

Um die geforderten Energieeinsparungen und eine Minderung von Klimagasen zu erreichen wird eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebaut.

Im Ramen der Förderrichtlinie ‘‘ Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Klimaschutzinitiative“ ist der Austausch von Anlagenkomponenten förderfähig, deren Energieeinsparungen eine direkte bzw. eine Minderung von Klimagasen beim Einbau von hocheffizienter Lüftungs-, Steuer- und Regeltechnik bei der Sanierung/Erneuerung der Anlage hervorruft.

Durch die Erneuerung des raumlufttechnischen Gerätes ist mit einer CO2-Einsparung in Höhe von 107 Tonnen und einer Stromeinsparung von ungefähr 9.000 kWh/a in den nächsten 20 Jahren zu rechnen. Das entspricht einer Stromverbrauchsreduktion um rund   90 %.

Die oben beschriebene Maßnahme wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.