Aktuelles

Hier finden Sie den aktuellen Veranstaltungskalender der Verbandsgemeinde Westerburg
 
„Wir wollen baden gehen!“ – mit diesen Worten begründete  Bürgermeister Gerhard Loos zu Beginn der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates Westerburg, warum der Sitzungstermin (von Ende Juni) auf den 11. Juni vorgeschoben wurde. Dringlichkeit ist geboten, denn die nötige Sanierung des Bades muss so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden, um im kommenden Jahr das Westerwaldbad im Juni wieder für den Badebetrieb öffnen zu können. Dafür greift die Verbandsgemeinde tief in ihre Tasche und investiert 1,4 Millionen Euro.
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Der Werksausschuss der Verbandsgemeinde Westerburg vergab in seiner letzten Sitzung verschiedene Arbeiten zur Durchführung von Baumaßnahmen im Bereich der Verbandsgemeindewerke.


Nach der Inbetriebnahme der neuen Gruppenkläranlage Westerburg/Gemünden konnte die alte Kläranlage Westerburg Anfang des vergangenen Jahres außer Betrieb genommen werden. Dazu wurden in einem ersten Bauabschnitt ein Teil des Zulaufsammlers, das notwendige Trennbauwerk und das restliche Teilstück des Verbindungssammlers nach Gemünden fertig gestellt.

In einem zweiten Bauabschnitt erfolgen nun der Umbau des bisherigen Kombi-beckens zu einem dem Stand der Technik entsprechenden Regenüberlaufbecken sowie der Neubau des Sammlers Stadionstraße, zunächst bis zum Schwimmbad. Die Arbeiten wurden in vier Lose untergliedert, zu denen neben der technischen Ausrüstung auch Betonsanierungen an dem bisherigen Kombibecken gehören. Nach dem Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung beträgt das Auftragsvolumen insge-samt 1,65 Mill. EUR. Die Vergabe erfolgt  für jedes Los an den günstigsten Bieter.

Im Zusammenhang mit der Sanierung der Regenentlastungsanlagen im Einzugsbe-reich der Kläranlage Höhn wurden im Bereich "Oellingen-Ost" ebenfalls bereits im vergangenen Jahr das notwendige Regenüberlaufbecken sowie Kanal- und Wasserleitungen in der Wohnstraße "Am Eichbaum" hergestellt bzw. erneuert. Die Arbeiten im Rahmen dieses ersten Bauabschnittes sind weitestgehend abgeschlos-sen.

Als zweiter Bauabschnitt ist nun die Verlegung bzw. Erneuerung von Kanal- und Wasserleitungen in der "Illinger Straße" bis zur Kreuzung "Am Eichbaum/Bleich-straße" vorgesehen. Danach kann der noch vorhandene Regenüberlauf, der auf-grund seiner Lage im Wasserschutzgebiet "Alexandria" wegfallen muss, zurückge-baut werden. Gleichzeitig erfolgt der erstmalige Straßenausbau im Bereich "Am Eichbaum" durch die Ortsgemeinde Höhn.

Nach dem Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung liegen die Kosten der Gesamt-baumaßnahme bei 470.000,00 EUR. Der Werksauschuss beauftragte den Anteil der Verbandsgemeindewerke mit rd. 390.000,00 EUR. Die Arbeiten für den Straßenbau in Höhe von rd. 80.000,00 EUR werden von der Ortsgemeinde Höhn vergeben.


Wie die meisten Tiefbrunnen in der Verbandsgemeinde Westerburg wurde auch der Brunnen Pottum Mitte der 60-iger Jahre des vorherigen Jahrhunderts gebohrt und ausgebaut. Der damalige Brunnenausbau mit einer Tiefe von ca. 80 m weist heute durch Lochfrass größere Schadstellen auf. Ein großer Teil der Filteroberfläche ist durch Verkrustung undurchlässig geworden, weshalb die Förderleistung des Brunnens in den letzten Jahren nachgelassen hat. Durch die mangelnde Abdichtung des Brunnens zum umgebenden Gelände kam es außerdem wiederholt zu Trübungen im Wasser. Die daher dringend notwendige Sanierung erfolgt durch das Herausnehmen des vorhandenen Brunnenausbaus und Einbau neuer Filterrohre. Gleichzeitig wird eine bessere Abdichtung eingebracht, um das Eindringen von Oberflächenwasser zu verhindern. Der Gesamtumfang der Arbeiten wurde be-schränkt unter fünf dafür geeigneten Fachfirmen ausgeschrieben. Der günstigste Bieter erhielt den Zuschlag, wobei mit Kosten in Höhe von 180.000,00 EUR zu rechnen ist.

Ein größerer Teilbereich der Ortslage Kölbingen wird durch Kanalleitungen entwässert, die zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Katholischer Kirche den Rad- und Wanderweg (ehemaliger Bahndamm) kreuzen. Eine Bestandsaufnahme durch Kamerabefahrung hat gezeigt, dass der parallel im Kreuzungsbereich gelegene Misch- bzw. Regenwasserkanal praktisch völlig zerstört ist. Beide Leitungen müssen daher kurzfristig auf einer Länge von 25 bis 30 m erneuert werden.

Die Arbeiten müssen in offener Bauweise ausgeführt werden. Eine Durchpressung des ehemaligen Bahndammes kommt sowohl aus technischen wie auch aus Kostengründen nicht in Betracht. Dabei ist mit einer Bauzeit von zwei bis drei Wochen zu rechnen. Radfahrer und Fußgänger werden während dieser Zeit örtlich umgeleitet, so dass keine größeren Behinderungen entstehen. Mit den Bauarbeiten wird nach den Osterfeiertagen begonnen. Die Verbandsgemeindewerke werden Einzelheiten hierzu rechtzeitig veröffentlichen.

Die beschränkte Ausschreibung der Arbeiten hat ergeben, dass für die Durch-führung rd. 65.000,00 EUR aufgewandt werden müssen. Auch hier vergab der Werksausschuss den Auftrag an den günstigsten Bieter.

Der Westerwaldkreis plant den Ausbau der K73 zwischen Kaden und Rothenbach. Seitens der Verbandsgemeindewerke sind im Zuge der Baumaßnahme die Er-gänzung der Ortskanalisation und Wasserversorgung in der Rothenbacher Straße (K73) und der Grube-Anna-Straße (K86) sowie die Verlegung einer Wasserleitung im Bereich des Friedhofs Rothenbach zur Versorgung der "Rothenbacher Mühle" vorge-sehen bzw. erforderlich. Insgesamt wird dafür mit Kosten von ca. 270.000,00 EUR gerechnet. Die Ausschreibung erfolgt gemeinsam mit den Straßenbauarbeiten durch den Landesbetrieb Mobilität, wobei hiermit zeitnah begonnen werden soll. Damit es nicht zu unnötigen Verzögerungen kommt, wurde Bürgermeister Loos durch den Werksausschuss ermächtigt, die Arbeiten an den insgesamt günstigsten Bieter zu vergeben.

Schließlich stimmte der Werksausschuss der Ersatzbeschaffung eines Fahrzeuges für den Einsatz im Bereich der Abwasseranlagen zu. Das bisherige Fahrzeug ist zwölf Jahre alt, wobei die jetzt notwendigen Reparaturarbeiten den Zeitwert bei weitem übersteigen. Die Kosten für das Neufahrzeug beziffern sich auf  28.300,00 EUR.

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