Erneuerung der Kanalisation, Stadt Westerburg - Sammler "Stadionstraße" bis Altstandort KA Westerburg (1. Bauabschnitt)

Im Rahmen der Schmutzfrachtberechnung für das Einzugsgebiet der Kläranlage Westerburg wurde festgestellt, dass die Regenüberläufe RÜ 10, RÜ 11 und RÜ 14 in der Stadt Westerburg nicht den Anforderungen der ATV-Richtlinien entsprechen. Die Drosselleitungen des RÜ 10 und des RÜ 11 lassen nicht die kritische Mischwassermenge weiter, die Schwellen sind zu niedrig angeordnet und es fehlt auf allen Schwellen eine Schwimmstoffrückhaltung.
 
          Abb. 1: RÜ 10                        Abb. 2: RÜ 11                      Abb. 3: RÜ 14

Im Sanierungskonzept zu den Regenentlastungsanlagen im Einzugsgebiet der KA Westerburg wurde vorgeschlagen, fehlendes Rückhaltevolumen durch die Umgestaltung des Belebungs-/ Nachklärbeckens bereitzustellen, da die Abwasserreinigung zukünftig in der neuen Gruppenkläranlage erfolgt. Die Trennung der Abwasserströme auf den alten und den neuen Teil der Kläranlage Westerburg muss wegen der Stilllegung der Anlage entfallen. Die in diesem Zusammenhang genutzten Regenüberläufe RÜ 11 und 14 sowie der 700 m weiter westlich bestehende RÜ 10 können daher entfallen. Zur Ableitung sämtlicher anfallenden Wassermengen müssen nun die Kanäle der "Stadionstraße" bis zum Altstandort der KA Westerburg größer dimensioniert werden. Die zu ersetzenden Kanäle weisen überwiegend bauliche Schäden auf und sind älteren Datums. Der im östlichen Teil der "Stadionstraße" neben der Fahrbahn verlaufende Verbindungssammler (DN 600 - 800) ist zwar älteren Datums, aber noch in ausreichend gutem baulichem Zustand. Dieser soll zum Regenwasserkanal umgenutzt werden, um eine "Modifizierung" des Planungsbereiches und später auch von Teilen der zulaufenden Entwässerungsgebiete zu ermöglichen. Im ersten Bauabschnitt sollen Rohre DN 1200 / 1400 vom östlichen Ende der "Stadionstraße" bis zum Altstandort hergestellt werden, um die RÜs 11 und 14 außer Betrieb nehmen zu können. Vor der Kreuzung des Vorfluters "Schafbach" wird aufgrund des starken Höhenunterschiedes der Böschungen die Herstellung eines Energieumwandlungsbauwerkes notwendig. Zusätzlich soll eine neue Ausmündung für den bestehenden, zukünftig der Regenwasserableitung dienenden Kanal hergestellt werden. Im späteren 2. Bauabschnitt müssen entlang des gesamten Verlaufs der "Stadionstraße" neue Kanäle verlegt werden, die die bisher zum RÜ 10 entwässernden Zuläufe aufnehmen können. Außerdem sollen im westlichen Teil Regenwasserleitungen zur Anbindung der Entwässerungsgebiete verlegt werden.

Abb. 4: Planungsbereich zwischen "Stadionstraße" und Altstandort Kläranlage Westerburg

 
 
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