Erneuerung der Kanalisation, Ortsgemeinde Höhn - Neubau RÜB "Oellingen Ost"

Im Rahmen der Schmutzfrachtsimulation der "Regenentlastungsanlagen im Einzugsgebiet der Kläranlage Höhn" wurde festgestellt, dass die Regenüberläufe RÜ 1, RÜ 4 und RÜ 5 in der Ortsgemeinde Höhn nicht den Anforderungen der ATV-Richtlinien entsprechen. Vor allem ist die Schwelle zu niedrig angeordnet und es fehlt eine Schwimmstoffrückhaltung, obwohl aufgrund der Standorte innerhalb der Wasserschutzzonen 2 und 3 des Wasserschutzgebietes "Stollen Alexandria" besondere Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Außerdem sind die zur Kläranlage weiterführenden Kanäle und Sammler nicht ausreichend dimensioniert, um die kritische Mischwassermengen ordnungsgemäß weiterzuleiten.
 
            Abb. 1: RÜ 1                        Abb. 2: RÜ 4                       Abb. 3: RÜ 5

Gemäß einer in Abstimmung mit der SGD Nord durchgeführten Untersuchung ermittelte sich als günstigste Lösung zur Behebung der vorgefundenen Mängel der Ersatz der drei Regenüberläufe durch einen neuen Kanalstauraum mit obenliegender Entlastung (RÜB "Oellingen Ost"), der ein Speichervolumen von 87 m³ bei einem Drosselabfluss von 35 l/s beinhaltet. Dazu müssen in mehreren Straßen Kanäle neu hergestellt bzw. erneuert werden, die das aus dem Einzugsgebiet der Regenüberläufe RÜ 1, RÜ 4 und RÜ 5 anfallende Mischwasser zum geplanten RÜB ableiten. Die Trassen wurden so gewählt, dass möglichst nur baulich schadhafte Kanäle ersetzt werden bzw. entfallen.

Die neue Regenentlastungsanlage ist im Südosten des Ortsteils Oellingen nahe der Grenze der Wasserschutzzonen 2 und 3 geplant. An den Beckenüberlauf schließt der Kanalstaurauman, der aufgrund der Höhenlage als Rechteckprofil mit Trockenwetterrinne gestaltet wird. Durch die entsprechende Dimensionierung des neuen Zulaufkanals kann dessen Speichervolumen angerechnet werden. Außerdem soll zur Ausnutzung der höchstmöglichen Stauhöhe die Entlastung über eine bewegliche Schwelle erfolgen; hierdurch bleibt der maximale Wasserstand immer gleich. Daran soll eine Feststoffrückhalteeinrichtung anschließen. Bei Starkregenereignissen wird, nach Füllung des Stauraumkanals, das aus dem Beckenüberlauf überlaufende, verdünnte und mechanisch gereinigte Mischwasser über einen Entlastungskanal mit anschließender Regenrückhalteanlage in Erdbauweise
im Bereich der Wasserschutzzone 3 in den Vorfluter "Hüttenbach" eingeleitet. Durch die geplante Reduzierung der Drosselmenge wird der nachfolgende Sammler hydraulisch entlastet und kann das anfallende Mischwasser zukünftig ohne Rückstau weiterleiten.

Abb. 4: Planungsbereich

 
 
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