Neue Fahrzeuge für die Wehren aus Gershasen, Halbs, Höhn und Sainscheid

 

Die VG-Westerburg investiert mehr als 400.000 Euro in den Brandschutz

Dieser Tage hatte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, zu einer Feierstunde ins Feuerwehrgerätehaus in Höhn eingeladen. Neben der Höhner Wehr dürfen sich auch die Wehren aus Halbs und den Westerburger Stadtteilen Gershasen und Sainscheid über neue Fahrzeuge freuen. Den Löschzügen aus Westerburg und Langenhahn wurden neue Rettungsgerätesätze und den Löschzügen Höhn und Westerburg neue Rollcontainer für die Aufbewahrung verschiedener Arbeitsmaterialien überreicht. Mit diesen Anschaffungen investierte die Verbandsgemeinde Westerburg mehr als 400.000 Euro in den Brandschutz. Lobende Worte gab es für die Wehr aus Neuhochstein, die in kompletter Eigenleistung und dank verschiedener Sponsoren selbst ein neues Fahrzeug angeschafft hat.

Neben den Mitgliedern der jeweiligen Feuerwehren waren auch die örtlichen kommunalen Vertreter der Einladung gefolgt. Begrüßen konnte Peter Baumann, Wehrführer von Höhn und Wehrleiter der Verbandsgemeinde Westerburg, neben VG-Bürgermeister Gerhard Loos auch den Beigeordneten Edelbert Schilling sowie einige Mitglieder des Verbandsgemeinderats. Gekommen waren auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Bernd Dillbahner, sein Stellvertreter Martin Nilges, die zuständigen Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Martin Ortseifen (Abteilungsleiter), Collin Schmidt (Sachbearbeiter Brandschutz) und dessen Vorgänger Rainer Lamboy.

                                                      Der Segen Gottes

Die Einsegnung nahmen Gemeindereferent Bernhard Hamacher von der katholischen Kirchengemeinde Höhn und Pfarrer Maic Zimmermann von der evangelischen Kirchengemeinde Höhn vor. „Wie hilft uns Gott in unserem Alltag?“, diese Frage, die er am Vormittag im Unterricht an der Grundschule Höhn gestellt hatte, griff Pfarrer Zimmermann nun wieder auf und gab auch gleich die Antwort: „Durch Menschen, die uns unterstützen und uns ihre Hilfe anbieten“. Ihnen sei Dank und Wertschätzung anzusprechen, denn ihr Dienst zum Wohle der Gesellschaft sei gefährlich für Körper und Seele. Gemeinsam baten sie nun um den Segen Gottes.

„Die Übergabe so vieler Fahrzeuge einschließlich Gerätesätze haben wir in der Vergangenheit noch nicht an einem Termin gehabt“, hob Bürgermeister Loos den besonderen Anlass hervor. Sicher werde die Fahrzeugübergabe noch bei den jeweiligen Wehren gebührend gefeiert. Sein Dank galt den Vertretern des Verbandsgemeinderates, die der Anschaffung zugestimmt hatten. Die Investition konnte dank der guten Konjunktur gestemmt werden, ohne in die Verschuldung gehen zu müssen, informierte der Bürgermeister. Sein Dank galt Martin Flügel, Mitarbeiter der Landesfeuerwehrschule, der als anerkannter Fachmann bei der Beschaffung der Fahrzeuge beratend zur Seite stand. Als ein „besonderes Schmanckerl“, bezeichnete Loos die Anschaffung des Feuerwehrfahrzeugs im Wert von 30.000 Euro (davon 15.000 Euro Spende) der Neuhochsteiner Wehr, bei der auf die Verbandsgemeinde keine Kosten zugekommen seien. Er beglückwünschte die Verantwortlichen zu Engagement und hervorragender Leistung.

                                                 Dank für Engagement

Allen Anwesenden wünschte der Bürgermeister abschließend bei den Einsätzen viel Glück und Erfolg. Wie schnell der nächste Einsatz ins Haus steht, wurde deutlich, als bei den Westerburger Wehrleuten die Piepser ertönten und eine ganze Tischreihe in den Einsatz fuhr. „Das kommt auch bei offiziellen Anlässen immer mal wieder vor“, kommentierte Wehrleiter Peter Baumann und freute sich, als die Westerburger Einsatzkräfte kurze Zeit zurück kamen und weiter mitfeiern konnten.

Stellvertretend für den Kreisfeuerwehrverband sprach der Stellvertretende Vorsitzende, Martin Nilges (Wehrführer der FFW Winnen), den anwesenden Wehren seine Glückwünsche für die Neuschaffungen aus. Eine kurze Ansprache hielt nun auch Ulrich Botsch, Kommunalbetreuer der EVM. Das Unternehmen unterstützte die Feuerwehr Höhn finanziell bei der Anschaffung des 9-sitzigen MTF. Wie Wehrführer Baumann berichtete, hat die Großgemeinde Höhn 100 aktive Wehrleute sowie 30 Kinder in der Jugendfeuerwehr.

                                                  Die neuen Fahrzeuge

Die Feuerwehrfahrzeuge der Wehren aus Gershasen, Halbs und Sainscheid waren in die Jahre gekommen. Im feierlichen Rahmen wurden ihnen jetzt offiziell neue Tragkraftspritzenfahrzeuge (TSF) übergeben. Hierbei handelt es sich um einen Opel Movano, geliefert von Opel Gerlach aus Niederahr und umgebaut von der Firma BTG aus Görlitz. Die Gesamtkosten betragen jeweils rund 70.000 Euro, wofür es jeweils eine Landesförderung von 22.000 Euro gab. Die Fahrzeuge sind im Wesentlichen identisch, jede Wehr hatte die Möglichkeit, nach Bedarf die Ausstattung mit finanzieller Unterstützung durch den Förderverein auszustatten.

Das Mehrzweck-Transport-Fahrzeug (MZF II) Höhn hat den bis vor kurzem vorhandenen SW-1000 ersetzt. Wie zu erfahren war, handelt es sich um ein gebrauchtes, erst zwei Jahre altes Fahrzeug, welches nachträglich von der Firma BOS-Technik Ternes in Oberwesel umgebaut wurde. Dies führte zu einer deutlichen Einsparung gegenüber Kauf und Umbau eines Neufahrzeuges. Die Kosten für das Fahrgestell der Firma MAN betrugen rund 75.000 Euro inklusive Umbau. Hierzu gab es die volle Landesförderung in Höhe von 28.000 Euro. Dank den Einsparungen durch die Lösung mit gebrauchtem LKW bei MZF II konnte die Verbandsgemeinde die Anschaffung eines weiteren Mannschaftstransportfahrzeugs unterstützen. Hierbei handelt es sich um einen Mercedes-Benz. Die Kosten inklusive Umbau belaufen sich auf rund 22.500 Euro, wovon die Verbandsgemeinde einen Anteil in Höhe von 10.000 Euro übernahm. Der Rest wurde durch Spenden und den Förderverein der FFW Höhn gedeckt. „Ein Pilotprojekt in der VG“, hob Wehrleiter Peter Baumann hervor.       

                                               Die neuen Gerätschaften

Für die Löschzüge Höhn und Westerburg gab es neue Rollcontainer für die Aufbewahrung verschiedener Arbeitsmaterialien. Eine Sortierung nach. „Atemschutz“, „Gefahrstoffe“, „Hochwasser“ und dergleichen ist nun möglich. Dieses Material wird zur Versorgung mit Nachschub bei größeren Einsätzen gebraucht. Die Kosten betragen insgesamt rund 43.000 Euro.

Für die Löschzüge Westerburg und Langenhahn wurden neue Rettungsgerätesätze der Firma Weber angeschafft. Diese bestehen jeweils aus Aggregat, Spreizer, Schere, Zylinder und weiterem Zubehör. Die Rettungsgerätesätze sind vor allem bei technischen Hilfeleistungen wie Autounfällen unbedingt erforderlich. Die Investitionssumme hierfür liegt bei rund 62.000 Euro. Mit dieser Anschaffung stehen den drei Löschzügen Westerburg, Höhn und Langenhahn dieselben Gerätschaften zur Verfügung und können im Einsatzfall untereinander kombiniert werden.  (Text und Foto: Ulrike Preis)

 


 
 
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